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Häufige Fragen

Hier haben wir für Sie eine Auswahl von Fragen zusammengestellt, die uns in den Themenbereichen Tod, Trauer und Bestattung am häufigsten gestellt werden. Vielleicht ist auch Ihre Frage dabei? Ansonsten rufen Sie uns bitte immer gerne an oder schreiben Sie uns eine Mail.

Inzwischen gibt es viele verschiedene Modelle und auch die Formen und Materialien variieren. Metall, Keramik und Holz sind sehr oft vertreten. Immer häufiger werden auch Urnen ausgewählt, die aus biologisch gut abbaubaren Stoffen (z. B. Zellulose) bestehen. Für Erdbestattungen müssen Urnen grundsätzlich so beschaffen sein, dass sie sich im Laufe der Jahre zersetzen. Für Aufbewahrungen in einem Kolumbarium wählt man in der Regel beständige Materialien wie z. B. Metall oder Stein aus.

Nein, das darf man in Deutschland nicht. Nach der sogenannten "Friedhofspflicht" muss die Urne auf dem Friedhof oder in einem Friedwald beigesetzt werden. Bei einer Seebestattung wird die Urne im Meer beigesetzt. In der Schweiz ist es erlaubt, die Asche eines Verstorbenen in Empfang zu nehmen. Das Wiedereinführen der Urne nach Deutschland und die Aufbewahrung im privaten Bereich oder eine Beisetzung, die nicht auf einem Friedhof vorgenommen wird, stellen allerdings nach deutschem Recht eine Ordnungswidrigkeit dar.

Särge gibt es aus vielen Holzarten, wie z. B. Eiche, Kiefer, Fichte etc., und wie bei einem Möbelstück bestimmen Sorte und Qualität des Holzes sowie die Verarbeitung den Preis. Beispielsweise ist ein Sarg aus Fichte oder Kiefer günstiger als ein Sarg aus Eichenholz. Die Preisspanne beginnt ab 439 EUR. Wir bieten eine große Sargauswahl in allen Preisklassen an.

Selbstverständlich, das kann man. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Es ist uns wichtig, dass die Trauerfeier Ihren Wünschen entspricht und dem Verstorbenen gerecht wird. Heutzutage gibt es viele Freiräume für die individuelle Gestaltung einer Trauerfeier. Eine besondere Dekoration der Trauerhalle beispielsweise, das Aufstellen vieler Kerzen bis hin zum Zeigen von Fotos des Verstorbenen, der Einspielung von Videos oder Diashows – den Wünschen sind da keine Grenzen gesetzt. Das gilt natürlich auch für die Auswahl der Musik.

Wir empfinden unsere Arbeit vor allem als eine Arbeit mit Menschen. Die Gespräche und die Beratung mit den Angehörigen sind sehr wichtig und geben auch Auskunft darüber, was der Verstorbene für ein Mensch war. Ihn zu waschen und umzukleiden ist ein Teil unserer Arbeit und bedeutet auch eine Würdigung des Verstorbenen. Respekt vor dem Menschen zu haben, ist für unsere Arbeit grundlegend.

Für Familie und Freundeskreis bedeutet Bestattungsvorsorge eine große Erleichterung, da ihnen später schwierige Entscheidungen abgenommen werden. Auch die finanzielle Entlastung ist groß. In einem Bestattungsvorsorgevertrag lassen sich alle Einzelheiten vom Ablauf der Trauerfeier bis zur Grabpflege genau festlegen. Um die anfallenden Kosten zu decken, können Sie z. B. eine Sterbegeldversicherung abschließen. In einem Treuhandvertrag können monatliche oder jährliche Zahlungen oder auch ein Einmalbetrag vereinbart werden. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG zusammen, die eine Einhaltung der vertraglich festgelegten Leistungen gewährleistet. Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns – wir beraten Sie unverbindlich.

Wir verfügen über fundierte Erfahrungen in der Begleitung von Familien aller Glaubensrichtungen. Wir kennen und achten die jeweiligen religiösen Vorschriften.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine Bestattung kostengünstig durchzuführen. Zusammen erarbeiten wir einen Budgetrahmen, an den wir uns schriftlich binden. Sollten Sie es wünschen, können wir Ihnen ein Ratenzahlungsangebot unterbreiten.

Es gibt keine "Zuständigkeiten" für Bestattungsunternehmen. Sie können sich also frei für uns entscheiden. Lassen Sie sich nicht auf ungerufene oder vermittelte Bestatter ein. Dies gilt auch für den Fall, dass ein Vertragsbestatter der Polizei Ihren Verstorbenen für weitere Untersuchungen abgeholt hat.

Rufen Sie uns einfach nur an; wir kümmern uns um alles Weitere. Wir koordinieren nach Ihren Wünschen die Überführung des Leichnams oder die Kremation im Ausland mit der anschließenden Überführung der Urne.

Ja, für die Feuerbestattung wird ein Sarg benötigt. Der Sarg ist für den Transport notwendig und ist der Hauptlieferant der Verbrennungsenergie, die für die Einäscherung notwendig ist.

Bei den Einäscherungstemperaturen eines Krematoriums verbrennen alle Gewebe- und Holzbestandteile. Der Sarg liefert dabei die erforderliche Energie und wird in Rauchgas umgewandelt. Übrig bleiben zum einen die nicht brennbaren Materialien des Sarges: Nägel, Schrauben und Klammern. Implantate aus Metall und der nicht brennbare Knochenkalk bleiben vom Verstorbenen übrig. Die Metalle werden durch einen Magneten entfernt, in der Urne befindet sich dann nur noch die Asche des Verstorbenen. (Diese Aussagen gelten für unser Krematorium in Traunstein.)

Das geschmolzene Gold des Verstorbenen verbindet sich untrennbar mit dem porösen Knochenkalk. Alle Edelmetalle und eventuelle den Verstorbenen beigegebene Schmuckstücke werden mit den Aschen in die Urne verfüllt. Implantate, medizinische Stähle und Ähnliches werden nach dem Prozess der Einäscherung aus den Aschenresten entnommen. (Diese Aussagen gelten für unser Krematorium in Traunstein.)

Nein, auf keinen Fall. Es befindet sich immer nur ein Sarg mit einem Verstorbenen in der Brennkammer. Die Asche wird nach der Einäscherung aus der Hauptbrennkammer in die Mineralisierungsstufe weitertransportiert. Dies passiert über eine Drehklappe im Boden des Etagenofens. Erst danach wird der nächste Verstorbene in die Hauptbrennkammer eingefahren. Ein eindeutiges Identifizierungsmerkmal stellt ein nummerierter Schamottstein dar. Dieser feuerfeste Stein wird bereits bei der Anlieferung in das Krematorium in den Sarg gegeben und begleitet ihn durch den gesamten Prozess der Einäscherung. Bei der Abfüllung der Asche in die Aschenkapsel wird die Registrierungsnummer des Schamottsteins mit den Daten auf dem Deckel der Urne abgeglichen. So ist eine Verwechslung ausgeschlossen. (Diese Aussagen gelten für unser Krematorium in Traunstein.)

Ja, wir sprechen mit Ihnen und dem Krematorium einen Einäscherungstermin ab. Sie können dann dem Moment der Einäscherung beiwohnen.

Diese Information gehört in den Bereich der "Märchen", die sich leider recht vielfältig um den Bereich der Bestattung ranken. Die sogenannte Leichenstarre "Rigor mortis" ist mit einem Muskelkrampf zu vergleichen. ATP – der körpereigene Stoff Adenosintriphosphat – wird nicht mehr transportiert und führt zu einer Verhärtung der Muskulatur. Schon nach wenigen Stunden führt dies zu einer Starre, die jedoch bereits nach 24 bis maximal 48 Stunden wieder abnimmt. Wie auch bei einem allseits bekannten Muskelkrampf kann die Rigor mortis durch langsames Dehnen gelöst werden. Dementsprechend wird das Ankleiden sanft und würdevoll durchgeführt.